Der Rotaxfalke mit 80 PS fliegt seit ca. 10 Jahren und ist an allen Segelflugschulen in Deutschland im Einsatz. Vom 100 PS-Schleppfalken mit Fest- und mit Verstellpropeller sind seit einem guten Jahr mehr als 20 Stück im Einsatz, darunter auch in Japan und den USA.
Wirtschaftlich gesehen ist der 100 PS-Schleppfalke mit Saugmotor und Festpropeller bei einfachster Wartung der beste Kompromiß für ein Vereinsgerät; denn ein Motorsegler mit noch höherer Schleppleistung rutscht kostenmäßig wieder in die Richtung der Betriebskosten eines Schleppflugzeuges.
Für kurze Plätze mit hohen Hindernissen im Abflug sowie für zu schleppende Segler mit sehr hoher Flächenbelastung (volle Wassertanks) werden wohl auch in Zukunft die hohen Kosten eines Schleppflugzeuges in Kauf genommen werden müssen.
Der Motorseglerschlepp ist aber für die meisten Vereinsflugzeuge möglich und höchst wirtschaftlich.
Da die Segelflieger in den Vereinen üblicherweise je Schleppminute nur zwischen 1,25 EUR und 1,50 EUR bezahlen - für den Schul- und Reiseflug je Minute zwischen 0,75 EUR und 1,00 EUR - und fast alle den Schleppfalken fliegen können, ist die Akzeptanz für diese Motorsegler in den Vereinen groß.
Bei einem solchen Vereinsmotorsegler bleiben dann meist auch noch Rücklagen für den Segelflug.